Humanoide, Roboterarme, mobile Plattformen oder Komponenten – die Robotik kennt viele Bauformen. Dieser Überblick hilft Ihnen, die richtige Kategorie für Ihr Projekt zu finden.

Die Welt der Robotik ist erstaunlich vielfältig, und «Roboter» kann sehr Unterschiedliches bedeuten. Wer kaufen oder verkaufen möchte, sollte die wichtigsten Kategorien kennen – denn sie bestimmen Einsatzgebiet, Preisrahmen und Anforderungen an Bedienung und Sicherheit.
Roboterarme sind die Klassiker der industriellen Automatisierung. Sie greifen, schweissen, montieren oder palettieren mit hoher Wiederholgenauigkeit. Entscheidende Kennzahlen sind Traglast, Reichweite und Achsenzahl. Kollaborative Modelle, sogenannte Cobots, arbeiten zudem sicher Seite an Seite mit Menschen, ohne abgeschirmte Zelle.
Mobile Roboter bewegen sich frei im Raum – etwa autonome Transportplattformen in der Logistik oder Serviceroboter in Spitälern und Hotels. Hier zählen Navigation, Akkulaufzeit und Sensorik. Eine wachsende Unterkategorie sind vierbeinige Roboter, die auch unwegsames Gelände meistern und für Inspektion und Forschung beliebt sind.
Humanoide Roboter ahmen die menschliche Gestalt nach und sind vor allem in Forschung, Bildung und Demonstration zu Hause. Sie sind komplex und anspruchsvoll, eignen sich aber hervorragend, um Interaktion, Gehen und Manipulation zu erforschen oder Publikum zu begeistern.
Schliesslich gibt es die grosse Gruppe der Komponenten und Zubehörteile: Greifer, Sensoren, Steuerungen, Motoren und Ersatzteile. Sie sind oft der unscheinbare, aber entscheidende Teil eines Projekts – und auf einem spezialisierten Marktplatz leichter zu finden als im allgemeinen Handel.